Teaser-Holz-PH

... spart Energie.
Wie das Umweltbundesamt ermittelt hat, benötigt Holz von allen Baustoffen den geringsten Energieaufwand für Herstellung, Transport und Verarbeitung. Zum Vergleich: Für die Herstellung eines Kubikmeters einbaufertiger Holzteile werden 8 bis 30 Kilowattstunden (kWh) benötigt, für Beton 150 bis 200 kWh, für Stahlbauteile 500 bis 600 kWh und für Aluminium rund 800 kWh. Für die Erzeugung einer gleichen Menge von Bauelementen aus Kunststoff ist das sechsfach des Energieaufwands erforderlich.


... hält warm.
Holz hat von Natur aus eine hervorragende Wärmedämmung. Um den Dämmwert einer 10 Zentimeter dünnen Holzwand zu erreichen, müsste eine Betonwand 160 cm dick sein. Auch deswegen gibt es in den kältesten Regionen der Erde bis hinauf zum Polarkreis so viele Holzhäuser.


... fördert die Gesundheit.
Holzwände gleichen Temperaturschwankungen aus. Durch seine Diffusionsfähigkeit wirkt Holz wie ein Luftfilter. Es bindet Schadstoffbestandteile verbrauchter Luft und führt gereinigte Luft der Raumatmosphäre zu. Holz ist von Natur aus elastisch. Holzfußböden - egal ob Dielen oder Parkett - wirken sich auf den menschlichen Bewegungsapparat positiver aus als harte unelastische Bodenbeläge. Auf Holz zu gehen schont die Gelenke.


... schafft Harmonie.
Holz strahlt Ruhe und Geborgenheit aus. In einem Holzhaus spüren, sehen und riechen Sie Natur. In einer Umgebung natürlicher Ursprünglichkeit entsteht jenes Gefühl der Harmonie, die wir im Alltag oft vermissen. Sie gewinnen Lebensqualität.


... ist wertbeständig.
 Holz lebt und das sehr lange. Die ältesten Hochhäuser mit mehr als 22 Metern Höhe sind Holzhäuser. Holz hat die Fähigkeit, sich gegen Wind und Wetter selbst zu schützen.


... ist stabil.
Holz ist stark und elastisch zugleich. Bauteile aus Holz können nicht nur vertikale Kräfte - also Druck von oben nach unten - sondern auch horizontale Kräfte aufnehmen. Deshalb sind Holzhäuser zum Beispiel erdbebensicherer als Steinhäuser.


... hat eine hohe Widerstandskraft gegen Feuer.
Massives Holz ist äußerst schwer entflammbar. Im Brandfall bietet es zudem hohe Sicherheitsreserven. Denn massives Holz, das von Feuer angegriffen wird, wehrt sich. Es verkohlt äußerlich und verdichtet gleichzeitig seine innere Struktur, so dass das Feuer nur langsam nach innen vordringen kann.


... ist ein wertvoller und preisgünstiger Baustoff.
Weil sich Holz leicht bearbeiten lässt und durch sein vergleichsweise geringes Gewicht kostengünstig transportiert werden kann, ist es ein preisgünstiger Baustoff. Mit Bauelementen aus Holz wird schnell und gut gebaut.

 ... ist unerschöpflich.
Holz wächst mithilfe von Sonnenenergie nach. Der jährliche Holzzuwachs in deutschen Wäldern beträgt ca. 80 Mio.m³.
Aktuell werden jährlich nur 70 Mio.m³ geerntet.
Deutschland hat in Europa die größten Holzorräte:
Deutschland 3.380 Mio. m³
Schweden    2.930 Mio. m³
Frankreich    2.890 Mio. m³
Finnland       1.940 Mio. m³
Polen            1.910 Mio. m³
Italien            1.430 Mio. m³
Österreich     1.095 Mio. m³

... ist umweltfreundlich.
Der Baustoff Holz wächst in der Natur und erhält den natürlichen Lebensraum. Holz braucht zu seiner Erhaltung keine chemische Behandlung. Für seine Oberflächenverschönerung gibt es eine Fülle von natürlichen Mitteln - vom Bienenwachs bis zu Lasuren aus pflanzlichen Extrakten. Hölzernen Bauteile und Gegenstände gelangen nach Gebauch wieder  in den Kreislauf der Natur zurück oder sie können zu neuen Holzwerkstoffen recycelt werden.

 
Fazit. Der Baustoff Holz vereint biologische, ästhetische, ökologische und ökonomische Vorzüge, die wir uns für unsere vier Wände wünschen. Holz ist geruchsneutral, lädt sich nicht elektrostatisch auf und gibt keine giftigen Gase an die Umwelt und Umgebung ab. Deshalb fördert Holz wie kein anderer Baustoff unser Wohlbefinden.

 

Weiterführende Informationen

Die Gebäudestruktur

Die Wohnungen

CO2-neutrales Bauen